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Neue Risikobewertung

Dänischer Pensionsfonds prüft Reduzierung von US-Vermögenswerten

ATP überdenkt seine US-Investitionen. Gründe sind politische Risiken und die steigende US-Verschuldung.

Windkraft
Auch die aggressive US-Haltung gegenüber wichtigen dänischen Industriezweigen wie Windkraft und Adipositasbehandlung zwingen Pensionsfonds zu einem Umdenken. Unsplash

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ATP - der zweitgrösste Pensionsfonds Dänemarks schliesst sich anderen Vermögensinhabern an und prüft eine Neubewertung der Risiken, die mit amerikanischen Investitionen einhergehen. Derzeit läuft eine Bewertung des 112 Milliarden Dollar schweren Pensionsplans, die auf einer «Beurteilung des politischen Systems in den Vereinigten Staaten im weiteren Sinne» basiert, wie der Vorstandsvorsitzende Martin Praestegaard in einem Interview erklärte. Die USA hätten «über viele Jahre hinweg sehr gute Ergebnisse erzielt», aber die Frage sei, «ob dies so weitergehen kann».
Eine Abkehr vom US-Markt würde schrittweise erfolgen, sagte er. Das Portfolio privater Vermögenswerte von ATP - nicht börsennotierte Aktien, Immobilien und Infrastruktur – hatte Ende Dezember einen Wert von etwa 113 Milliarden Kronen (18 Milliarden US-Dollar) und ist derzeit gegenüber den USA übergewichtet.

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