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«Der Versicherungsschutz hat Grenzen»

Das Geschäftsjahr 2019 war für die Schweizer Privatversicherer durchzogen. Die Prämienvolumen konnten zwar im Nichtleben- wie Lebengeschäft leicht zulegen, doch die Rahmenbedingungen machen der Branche zu schaffen. Das wird sich dieses Jahr nicht ändern.

Philipp Gmür, Vorstandsmitglied SVV; Rolf Dörig, Präsident SVV und Thomas Helbling, Direktor SVV (v.l.) an der Jahresmedienkonferenz des Schweizerischen Versicherungsverbandes.
Philipp Gmür, Vorstandsmitglied SVV; Rolf Dörig, Präsident SVV und Thomas Helbling, Direktor SVV (v.l.) an der Jahresmedienkonferenz des Schweizerischen Versicherungsverbandes. SVV

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Insgesamt kann die Schweizer Versicherungswirtschaft mit dem Geschäftsjahr zufrieden sein: 2019 ist das Prämienvolumen sowohl im Nichtlebens- als auch im Lebensversicherungsgeschäft gegenüber dem Vorjahr abermals gestiegen. Das zeigt die aktuelle Erhebung des Schweizerischen Versicherungsverbandes SVV. Das Prämienvolumen im Nichtlebengeschäft hat gemäss den Hochrechnungen des SVV im Jahr 2019 um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt. In der Feuer-, Elementar- und Schadenversicherung sind dies plus 2 Prozent. Der Grund: In der Schweiz nehmen versicherte Werte aufgrund des Wirtschaftswachstums und des Wohlstands zu, was wiederum zu einer Zunahme des Prämienvolumens beiträgt. Plus 2,7 Prozent lautet das Resultat in der Personenversicherung. Grund dafür sind hier eine gesteigerte Nachfrage nach Zusatzversicherungen in den Bereichen Kranken- und Unfallversicherung sowie höhere Tarife aufgrund der zunehmenden Kosten im Gesundheitswesen. In der Motorfahrzeugversicherung dagegen sanken die Tarife infolge einer geringeren Nachfrage leicht um 0,5 Prozent.

Tiefe Zinsen und hohe Auflagen

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