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Nach Baltimore-Unglück

Neue Versicherung: Marsh deckt Blockadeschäden in Häfen ab

Die neue Versicherungslösung bietet zunächst eine Kapazität von 50 Millionen Dollar und soll Einnahmeverluste abdecken.

Schiffsunglück Baltimore
Das Schiffsunglück von Baltimore hat zu einem Umdenken in der Versicherungsindustrie geführt. The Washington Post via Getty Im

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Nach dem Einsturz der Francis-Scott-Key-Brücke und der anschliessenden Störung im Hafen von Baltimore hat der internationale Versicherungsmakler Marsh diese neue Versicherungsmöglichkeit geschaffen, welche Blockaden an Häfen und Terminals weltweit abdeckt. Sie wurde speziell entwickelt, um Einnahmeverluste zu decken, die durch Unfälle von Dritten verursacht werden, wie zum Beispiel das Sinken eines Schiffes in einer Fahrrinne - oder eine Schiffskollision, die zur Sperrung einer Wasserstrasse führt.

Hafenblockaden nehmen zu

Diese Deckung kann nach Angaben von Marsh unabhängig erworben oder als Ergänzung zu bestehenden Policen genutzt werden. «Hafenblockaden auf der ganzen Welt nehmen an Häufigkeit und Schwere zu und haben für Unternehmen, die im internationalen Handel tätig sind, schwerwiegende Folgen», beschrieb Louise Nevill, Chief Executive Officer UK Marine bei Marsh Specialty, die Ausgangslage. Da der Welthandel weiter zunimmt, biete diese neue Möglichkeit den Kunden eine schnell verfügbare Versicherungslösung, um den Betrieb und die Wiederherstellung im Falle von Hafen- und Terminalstörungen zu schützen.

Breite Unterstützung

Die neue Versicherungsmöglichkeit wird von einer Gruppe von Versicherern von Lloyd's of London und dem Londoner Markt unterstützt und bietet zunächst eine Kapazität von 50 Millionen Dollar, wobei von Fall zu Fall höhere Limits möglich sind. (Reinsurance News/hzi/bdw)

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