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«Wasser-Insolvenz»

UNO warnt: Die Welt befindet sich in der Ära eines globalen Wasserbankrotts

Besonders betroffene Regionen sind der Nahe Osten und Nordafrika, Teile Südasiens und der Südwesten der USA.

Klimawandel Trockenheit Desertifikation
Ausgetrockneter Stausee in Spanien: Dürren werden mit dem Klimawandel häufiger. IMAGO/VWPics

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Laut einem neuen UNO-Bericht der Vereinten Nationen hat eine neue Ära der «globalen Wasser-Insolvenz» begonnen, in der die Menschen die Süsswassersysteme so stark erschöpfen, dass sie sich nicht mehr erholen können. Drei Viertel der Weltbevölkerung – etwa 6,1 Milliarden Menschen – leben laut dem Bericht in Ländern, in denen die Süsswasserversorgung unsicher oder kritisch unsicher ist. Vier Milliarden Menschen sind mindestens einen Monat im Jahr von schwerer Wasserknappheit betroffen.
In Städten kommt es immer häufiger zu «Day Zero»-Ereignissen, bei denen die kommunalen Wasserversorgungssysteme kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Eine akute Wasserknappheit in Teheran veranlasste den iranischen Präsidenten kürzlich zu der Warnung, dass es notwendig werden könnte, Teile der Stadt zu evakuieren oder sogar die Hauptstadt zu verlegen. Dürre und Wasserknappheit dürften laut dem Bericht in Teilen Subsahara-Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas zu Migrationsbewegungen führen.

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