Abo
Sympany-Chef

«Ich versuche, mich ins ­Visavis zu versetzen»

Christian Conti ist seit dem 1. November CEO von Sympany. Im Interview spricht er über seine Führungsprinzipien und sein liebstes Gadget.

Eckhard Baschek

Christian Conti, CEO Sympany
Der neue Sympany-CEO Christian Conti liebt gute Küche und kocht auch gerne herzhafte Gerichte für sich und seine Gäste. zVg

Werbung

Die Krankenversicherung Sympany baut aus Kostengründen Stellen ab. Was bedeutet das für Sie als neuer CEO?

Ich bedaure, dass ein Stellenabbau unumgänglich ist, um die Wettbewerbsfähigkeit von Sympany rasch wiederherzustellen. Stand heute gehen wir aber davon aus, dass insgesamt weniger Kündigungen ausgesprochen werden müssen als ursprünglich gedacht. Das stimmt mich zuversichtlich.

Es hiess, Sie hätten ein auf Menschen ausgerichtetes Führungsverständnis. Was heisst das?

Das heisst zuhören. Versuchen, mich ins Visavis zu versetzen. Nachfragen. Im Team agieren.

Welches sind denn Ihre wichtigsten Führungsprinzipien?

Neben den genannten: Verbindlichkeit schaffen und einfordern. Bestärken und unterstützen. Abwägen und entscheiden. Nachhaltig wirken. Wertschätzung vermitteln.

Was ist Ihr liebstes digitales Gadget?

Am meisten Freude bereitet mir meine Beosound-A9-Soundanlage, die nicht nur mein Wohnzimmer als Kunstobjekt bereichert, sondern auch bei mir und meinen Gästen für gute Stimmung sorgt.

Ihr Lieblingsbuch?

«A Thousand Splendid Suns» («Tausend strahlende Sonnen») von Khaled Hosseini.

Welche Küche ist Ihnen am liebsten?

Ich schätze alle Esskulturen der Welt und freue mich immer, neue kulinarische Genüsse auszuprobieren. Nichtsdestotrotz macht mir ein selbst zubereitetes Moitié-moitié- Fondue stets grosse Freude.

Partner-Inhalte

Kochen Sie auch selber?

Für mich ist der perfekte Ausklang eines vollen Arbeitstages, nach Hause zu kommen und in meiner Küche herzhafte Gerichte herzurichten, sei es für mich allein oder, noch lieber, für Gäste.

Relevante Themen

Werbung