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RΓ€te streiten sich

BVG-Reform: Die siebte Beratung bringt auch keine Einigung

Die Reform der beruflichen Vorsorge ist im Nationalrat immer noch nicht bereinigt. Weiterhin zu reden gibt die Eintrittsschwelle.

Die Mitglieder der SVP Fraktion um Mauro Tuena verfolgen anlΓ€sslich der FrΓΌhjahrssession der EidgenΓΆssischen RΓ€te mit mehr oder weniger Interesse die Diskussionen.
Die Mitglieder der SVP Fraktion um Mauro Tuena verfolgen anlΓ€sslich der FrΓΌhjahrssession der EidgenΓΆssischen RΓ€te mit mehr oder weniger Interesse die Diskussionen.Keystone

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Die Eintrittsschwelle gibt an, fΓΌr wen ΓΌberhaupt eine Pensionskasse gefΓΌhrt werden muss. Derzeit liegt sie bei einem Jahreslohn von 22'050 Franken. Der Nationalrat wollte zuerst die Schwelle auf 12'548 Franken senken und spΓ€ter an der heutigen Schwelle festhalten. Der StΓ€nderat will die Grenze auf 17'640 Franken senken, wie er zuletzt bekrΓ€ftigte. Mit einer Senkung sollen Teilzeit- und Mehrfachangestellte bessergestellt werden.
Update 10:26 Uhr:

Letzte Details der Pensionskassenreform gehen in Einigungskonferenz

Die Reform der beruflichen Vorsorge ist auch nach sieben Runden in den RΓ€ten nicht bereinigt. Die Einigungskonferenz muss nun ΓΌber eine LΓΆsung befinden. Die RΓ€te stimmen in den nΓ€chsten Tagen ΓΌber den entsprechenden Antrag ab. Weiterhin zu reden gibt die Eintrittsschwelle.
Die Vorlage geht nun an die Einigungskonferenz, die aus Mitgliedern von National- und StΓ€nderat besteht. Sie versucht, bei den zwei offenen Punkten eine mehrheitsfΓ€hige LΓΆsung zu finden. Gelingt dies, soll die BVG-Reform am Freitag vom Parlament verabschiedet werden. (sda/hzi/kbo)
Der Nationalrat will nun den Weg zu einem Kompromiss ebnen und setzt die Grenze bei 19'845 Franken an, wie er mit 98 zu 83 Stimmen bei 4 Enthaltungen beschloss. Mit der Version des Nationalrats wΓ€ren rund 100'000 Arbeitnehmende und Einkommen neu obligatorisch versichert. Mit der Version des StΓ€nderats wΓ€ren es rund 200'000 Arbeitnehmende und Einkommen.

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Einkauf in die Pensionskassen gibt zu Reden

Neben der Eintrittsschwelle verbleibt mit den Entscheiden des Nationalrats in einem weiteren Punkt eine Differenz zum StΓ€nderat. Es geht um den Einkauf in die Pensionskassen. Der Nationalrat will beim geltenden Recht bleiben.
Die Vorlage geht nun noch einmal an den StΓ€nderat und soll am Freitag vom Parlament verabschiedet werden. Wenn die Reform die HΓΌrde der Schlussabstimmungen meistert, dΓΌrfte danach das Volk das letzte Wort haben. Linke Kreise haben bereits seit lΓ€ngerem ein Referendum gegen die Vorlage angekΓΌndigt.

Bauernverband ist mit der Revision unzufrieden

Auch der Schweizer Bauernverband (SBV) ist mit der Revision nicht zufrieden. Das Β«Fuder ist ΓΌberladenΒ», schreibt er. Er kritisiert unter anderem die LΓΆsung beim Koordinationsabzug. Demnach sollen kΓΌnftig immer achtzig Prozent des jeweiligen Lohns versichert sein. Die Kosten fΓΌr die Landwirtschaft seien dabei Β«nicht mehr tragbarΒ», moniert der SBV.
Er empfiehlt deshalb dem Parlament, die Vorlage bereits in der Schlussabstimmung abzulehnen. Weil die SP und die GrΓΌnen geschlossen gegen die Reform stimmen dΓΌrften, kΓΆnnte der Ausgang knapp werden. (awp/hzi/kbo)

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