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AXA Cybersorgenmonitor

Jede zweite Familie hat Zoff wegen Bildschirmzeit

Breite Zustimmung für ein Handy-Verbot an Schulen und eine Altersgrenze von 16 Jahren für Social-Media-Plattformen.

Kind spielt Handy
Ein kleiner Junge auf einem Spielplatz hat seinen Blick auf ein Smartphone vertieft. Getty Images

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Der Umgang mit Smartphones spaltet viele Familien, das zeigt der mit dem Forschungsinstitut Sotomo erstellte AXA Cybersorgenmonitor. Von den befragten Eltern mit minderjährigen Kindern ab sechs Jahren gab über die Hälfte (55 %) an, zuhause gelegentlich oder häufig Streit über die Bildschirmzeit zu haben. Beinahe alle haben mit ihren Kindern Massnahmen festgelegt, die die Internetaktivitäten regeln. Bei der Durchsetzung der abgemachten Massnahmen hapert es aber: Rund die Hälfte der Eltern bekundet Mühe.

Sorge vor Cybermobbing und Cybergrooming

Auch die Gesamtbevölkerung steht der Internetnutzung durch Kinder kritisch gegenüber. Zwar sehen die Befragten auch Vorteile wie das Erlernen von technischen Fähigkeiten (39 %), den Zugang zu Wissen (38 %) oder die mögliche Verwendung von Lernhilfen (37 %) und Lernplattformen (32 %) – doch besonders das Thema Cybermobbing bereitet vielen Sorgen: Rund 43 Prozent der Befragten sehen darin eine der grössten Herausforderungen für Kinder im Internet. Auch Cybergrooming (40 %) – die gezielte Manipulation von Kindern zu sexuellen Zwecken – sowie der Kontakt mit sexuellen Inhalten (37 %) werden als Gefahren wahrgenommen.

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