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Umfrage

Bildung: Der Methoden-Mix bestimmt die Unterrichtsform

Eine Umfrage der HWZ zeigt: Aus- und Weiterbildungen sind dank der Pandemie in ihrem Methoden-Mix deutlich flexibler geworden.

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Die Bildungslandschaft der Assekuranz

Hier haben wir fΓΌr Sie die wichtigsten Bildungsanbieter sowie branchenrelevante Aus- und Weiterbildungen zusammengestellt. Unsere Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstΓ€ndigkeit. Weitere Bildungsinstitutionen und Weiterbildungsangebote kΓΆnnen HZ Insurance (newsdesk@hzinsurance.ch) gemeldet werden.
Eine reprΓ€sentative Umfrage, welche die HWZ mit DemoScope zum Thema Β«PrΓ€ferenzen bei Aus- und WeiterbildungΒ» in der Deutschschweiz durchgefΓΌhrt hat, zeigt klare Resultate: Die Digitalisierung hat in der Bildungslandschaft wΓ€hrend der Corona-Zeit einen enormen Schub ausgelΓΆst. Trotzdem bleiben Inhalte, Lehr- und Lernziele weiterhin entscheidend, was die didaktischen Methoden und ihren Einsatz betrifft. Fernunterricht lΓΆst den PrΓ€senzunterricht als Unterrichtsform nicht ab und der Wunsch nach maximaler FlexibilitΓ€t seitens der Interessentinnen und Interessenten steht weniger stark im Vordergrund, als man vermuten kΓΆnnte. Vielmehr mΓΌssen die von der Bildungsinstitution gewΓ€hlten Lehrmethoden zum jeweiligen Kontext passen und den Studierenden einen praxisorientierten Mehrwert liefern.
Neben individualisierten Lernsettings, die einen engen Bezug zu eigenen LernbedΓΌrfnissen haben mΓΌssen, wird das selbstgesteuerte Lernen wichtiger, das auf aktiver Eigenverantwortung basiert. Die Aufgabe der Dozierenden verschiebt sich dabei von der Wissensvermittlung zum Lerncoaching, das auf Eigenverantwortung und intrinsische Motivation setzt – ohne dabei an Effizienz zu verlieren.

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Weiterbildung ist kein Selbstzweck

Die Umfrage unter den 15-55-jΓ€hrigen zeigt deutlich, dass eine grosse Mehrheit nur dann fΓΌr eine berufsbegleitende Weiterbildung an einer Fachhochschule (CAS, MAS) zu gewinnen ist, wenn die thematische Ausrichtung des Weiterbildungsangebots und die Aussichten auf Networking auf ein eigenes und konkretes TΓ€tigkeitsfeld Bezug nimmt und einen benennbaren Mehrwert fΓΌr die eigene Berufsbiographie verspricht.
Β«Der Wunsch zur Weiterbildung richtet sich ausschliesslich nach utilitaristischen BedΓΌrfnissen, die aus dem eigenen beruflichen Zusammenhang entstehen, und eigene KarrieremΓΆglichkeiten befeuern sollenΒ», betont Dr. Stefan Joller, Leiter Hochschulentwicklung HWZ Β«Was die Unterrichtssettings angeht, so steht ein anregendes Lehr- und Lernklima im Fokus, das interaktive Settings sowie hochwertige asynchrone Online-Einheiten mit klarem Fokus auf den jeweiligen formatspezifischen Mehrwert einschliessen soll. Diese Aspekte sind deutlich wichtiger, als es die freie Wahl der Art der Veranstaltung ist, zumal der Planungssicherheit eine zentrale Bedeutung zukommt.Β»

FlexibilitΓ€t beim Lernen ist gefragt

FlexibilitΓ€t beim Lernen wird hoch gewichtet bei den 765 Befragten der reprΓ€sentativen Umfrage. Unter FlexibilitΓ€t wird verstanden, dass man die Inhalte der eigenen Lehrveranstaltungen dann bearbeiten kann, wann man Zeit hat. Angesprochen ist hierbei auch die Option zur ortsunabhΓ€ngigen Teilnahme am Unterricht (Live-Streams, Aufzeichnungen), wo dies die inhaltlich vorgegebenen Lehr- und Lernziele erlaubt.

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Hinsichtlich des Zeitmanagements fΓΌr die Weiterbildung gibt eine Mehrheit der Befragten an, dass eine klare inhaltliche und zeitliche Vorgabe durch die Hochschule geschΓ€tzt wird, um dadurch weniger Zeit fΓΌr die eigenstΓ€ndige Planung der Lernphasen aufwenden zu mΓΌssen. Das gilt namentlich auch fΓΌr die Auswahl der Lerninhalte und das fachdidaktisch passende Format. Diese Ergebnisse entsprechen wesentlich einer konservativen Lernhaltung, die weiter dominierend bleibt und auf kostensensitive Effizienz bei der Aus- und Weiterbildung setzt.

Vorgaben werden geschΓ€tzt

Die technologisch stetig anwachsenden und durch Corona in der Bildungslandschaft stark gestiegenen MΓΆglichkeiten zur Ausgestaltung des individuellen Lern- und Lebensweges (lifelong learning) lΓ€sst auf der Grundlage dieser Umfrage keinen eindeutigen Trend in Richtung vollstΓ€ndige Flexibilisierung erkennen. Vielmehr fordert die Mulitoptionsgesellschaft ein deutlich erhΓΆhtes Mass an Wegweisung. Diesen Spagat zwischen Individualisierung und effizienter Zielorientierung mΓΌssen die Bildungsinstitutionen meistern. (pm/hzi/sec)
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