Reformprojekte sorgen in der beruflichen Vorsorge laufend für die grossen Schlagzeilen. Doch fast schon unbemerkt wandelt sich gleichzeitig die Landschaft der Vorsorgeeinrichtungen in einem rasanten Tempo. Allein im letzten Jahrzehnt hat sich die Zahl der Pensionskassen um einen Drittel auf noch rund 1400 Kassen vermindert. Und dieser Konzentrationsprozess hält an. Immer mehr kleine Vorsorgeeinrichtungen verschwinden. Das Alterskapital häuft sich dafür deutlich stärker in den Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen, die mittlerweile fast drei Viertel der aktiv Versicherten betreuen. Klar ist: Das Pensionskassen-Sterben setzt sich fort. «Ja, wir gehen davon aus, dass die Zahl der Vorsorgeeinrichtungen weiter sinken wird», sagt Hans-Jakob Stahel, Leiter Unternehmenskunden bei Swiss Life Schweiz. Für ihn sind die Gründe vielfältig. Unter anderem trage ein Generationenwechsel zu dieser Entwicklung bei, aber auch gewisse Internationalisierungstendenzen, Kostengründe, genauso wie der Fachkräftemangel und komplexe regulatorische Anforderungen. ...