Alleinerziehende tragen in der Schweiz eine doppelte Verantwortung: Sie organisieren den Alltag einer Familie und sichern auch gleichzeitig deren finanzielle Basis – und zwar allein. Diese Kombination kann schnell dazu führen, dass Vorsorgelücken entstehen. Wer beispielsweise wegen Betreuungsaufgaben das Arbeitspensum reduziert oder die Erwerbsphase für einige Jahre ganz unterbricht, sammelt weniger Altersguthaben an und hat weniger finanziellen Spielraum, um zusätzlich zu sparen. Eine aktuelle Studie der Axa Schweiz belegt, dass Einelternhaushalte in der Altersvorsorge tendenziell schlechter gestellt sind als Familien mit zwei Elternteilen.