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Neue Rechnungslegung bringt Gewinnsprung

Axa traut sich und der Branche 2023 deutlich mehr Gewinn zu

Management und Aktionäre können strahlen. Der bereinigte Überschuss dürfte in diesem Jahr bei Axa mehr als 7,5 Milliarden Euro erreichen.

Axa Paris
Axa-Hauptquartier in Paris: Die neuen Rechnungslegungsstandards sorgen für Gewinnsprung imago images/IP3press

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Der französische Versicherer Axa traut sich unter der neuen Rechnungslegung für seine Branche in diesem Jahr einen kräftigen Gewinnsprung zu. Der bereinigte Überschuss dürfte in diesem Jahr mehr als 7,5 Milliarden Euro erreichen, teilte der Konzern mit. Im vergangenen Jahr hätte dieses Ergebnis nach den neuen Regelwerken IFRS 9 und IFRS 17 den Angaben zufolge bei 6,1 Milliarden Euro gelegen und damit deutlich unter den 7,3 Milliarden Euro, die Axa im Februar auf Basis des bisherigen Regelwerks IFRS 4 gemeldet hatte.

Schaden- und Unfallgeschäft sorgt für grosse Differenz

Der Konzern erklärte die grosse Differenz vor allem mit dem Schaden- und Unfallgeschäft. Dort hatte die Auflösung überschüssiger Schadenrückstellungen den Gewinn nach alter Rechnungslegung nach oben getrieben. Solche Auflösungen sind unter den neuen Regeln nicht mehr vorgesehen. Grosse Versicherer müssen ihre Zahlen seit Anfang 2023 nach den neuen Standards berechnen.
Im ersten Quartal erzielte Axa einen Umsatz von 31,8 Milliarden Euro und damit zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Während die Einnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft auf vergleichbarer Basis und bereinigt um Währungseffekte um sechs Prozent zulegten, gingen sie in der Lebens- und Krankenversicherung und im Fondsgeschäft zurück. (awp/hzi/sec)

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