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Elternzeit

Axa Schweiz verlängert Urlaub für frischgebackene Eltern und greift Tabu-Themen auf

Acht Wochen Vaterschaftsurlaub, 22 Wochen Mutterschaftsurlaub und freie Tage in Situationen der Doppelbelastung – die Axa verbessert ihre Arbeitsbedingungen weiter.

Vaterschaftsurlaub
Der Vaterschaftsurlaub wird bei Axa Schweiz gross geschrieben. imago images/Addictive Stock

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Arbeitgeberin zu sein, bedeutet Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden zu übernehmen. Die Axa hat daher ihre Arbeitsbedingungen überarbeitet und gewährt seit dem 1. Januar 2025 grosszügig weitere freie Arbeitstage.
«Als Arbeitgeberin nehmen wir unsere Verpflichtungen gegenüber unseren Mitarbeitenden sehr ernst. Dazu gehört auch, dass wir anerkennen, dass Mitarbeitende auch im privaten Umfeld mit Herausforderungen konfrontiert sind. Auch dabei möchten wir sie unterstützen. Nur so können wir langfristig auf gesunde Mitarbeitende zählen, mit denen wir gemeinsam an unserem Erfolg arbeiten dürfen», kommentiert Daniela Fischer, Leiterin Human Responsibility, den Entscheid.

Mehr Urlaubstage nach Geburt, freie Tage bei belastenden Situationen

Seit dem 01. Januar erhalten Mitarbeiterinnen neu dienstjahrunabhängig 22 Wochen voll bezahlten Mutterschaftsurlaub. Bis anhin hatten sie diesen Anspruch erst nach fünf Dienstjahren. Das Co-Elternteil hat neu Anrecht auf acht Wochen voll bezahlten Urlaub, ebenfalls dienstjahrunabhängig. Diese Urlaubstage werden auch nach einer Totgeburt gewährt. Nach einer Fehlgeburt erhalten Mitarbeiterinnen neu fünf freie Tage, die betroffenen (Ehe-)Partner und Partnerinnen neu zwei Tage.

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Auch ein unerfüllter Kinderwunsch kann stark belasten. Daher haben Mitarbeiterinnen, die eine In- Vitro-Fertilisation durchführen lassen, neu Anrecht auf fünf freie Arbeitstage pro Jahr. Betroffene (Ehe-)Partner und Partnerinnen können der Arbeit während zwei Tagen pro Jahr fernbleiben.

Tabu-Themen bewusst sichtbar machen

Die Axa ist sich bewusst, dass ihre Mitarbeitenden auch unabhängig eines Kinderwunsches mit herausfordernden Situationen konfrontiert sind. Eine dieser möglichen Belastungssituationen für Mitarbeitende kann ein Gewalterlebnis sein. Neu erhalten Mitarbeitende deshalb fünf freie Tage pro Jahr, wenn sie von häuslicher, innerfamiliärer und sexueller Gewalt betroffen sind.
Diese Massnahmen dienen nicht nur der Entlastung, sondern sollen auch dabei helfen, diese Themen innerhalb des Unternehmens sichtbarer zu machen und die Mitarbeitenden und Vorgesetzte diesbezüglich weiter zu sensibilisieren. «Die neue Regelung dient dazu, das Vorgehen innerhalb der Axa zu vereinheitlichen und den Mitarbeitenden aufzuzeigen, dass sie sich darauf verlassen können, dass wir sie in schwierigen Situationen unterstützen», ordnet Daniela Fischer die neuen Massnahmen ein. (pd/hzi/hoh)

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