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Kriminalität

Bootsmotoren-Diebstähle verdoppelt: GPS-Tracker sollen helfen

Diebstähle von Bootsmotoren sind ein lukratives Geschäft für organisierte Banden - Axa will mit GPS-Trackern Paroli bieten.

Bootsmotor
Bootsmotore sind zum beliebten Diebesgut geworden. pexels

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In der Schweiz breitet sich eine neue Diebstahlart aus: das Klauen von Bootsmotoren, genauer gesagt von Aussenbordmotoren. Während in den Jahren 2022 und 2023 landesweit je rund 60 Motoren entwendet wurden, waren es letztes Jahr mit knapp 120 fast doppelt so viele. Im laufenden Jahr verzeichnet die Polizei schon jetzt über 100 Fälle. «Verglichen mit anderen Diebstahlarten ist die Anzahl natürlich klein, aber die Entwicklung bereitet uns Sorgen», sagt Daniel Lindemann vom Kompetenzzentrum Wasserfahrzeuge bei der Axa.
Es sind alle Regionen der Schweiz betroffen, wobei im laufenden Jahr insbesondere der Zürich- und Zugersee sowie die Westschweiz im Fokus stehen. Dort wurden teils gleich mehrere Motoren aufs Mal über Nacht entwendet. Gestohlen wird rund ums Jahr, oftmals in der Dunkelheit. Ein Peak ist von Mai bis September festzustellen, aber auch im Winter kommt es auf Trockenplätzen zu Motorendiebstählen, die dann vielfach erst im Frühjahr, wenn die Besitzerinnen und Besitzer zu ihren Booten zurückkehren, festgestellt werden.

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