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Übernahmekampf

Kommt Aviva bei Direct Line doch noch zum Handkuss?

Der britische Versicherungsriese Aviva hat sein Angebot in den jüngsten Verhandlungen mit Direct Line auf 275 Pence pro Aktie erhöht.

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Dem Angebot werden die Aktionäre wohl kaum widerstehen können. Photographer: Hollie Adams/Bloom

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Offenbar kommt es nach einem monatelangen Abwehrkampf nun doch zu einer Übernahme, wie das Nachrichtenportal Bloomberg berichtet: Das in London börsennotierte Unternehmen Aviva hat sein Angebot in den jüngsten Verhandlungen mit Direct Line demnach auf 275 Pence pro Aktie erhöht, wie aus einer Erklärung hervorgeht. Der Bar- und Aktienvorschlag, der Direct Line mit 3,6 Milliarden Pfund bewertet, beinhaltet Dividendenzahlungen von bis zu 5 Pence pro Direct-Line-Aktie.

Angebot wäre annehmbar

Der jüngste Vorschlag entspricht einem Wert, den der Vorstand von Direct Line seinen Aktionären «gerne empfehlen würde», sollte ein verbindliches Angebot gemacht werden, heisst es in der Erklärung. Zuvor hatte Bloomberg News berichtet, dass Aviva sein ursprüngliches Angebot für Direct Line auf etwa 261 Pence pro Aktie erhöht habe. Das ist eine Erhöhung gegenüber dem ursprünglichen Bar- und Aktienangebot von 250 Pence pro Aktie oder 3,3 Milliarden Pfund, das als «opportunistisch» abgelehnt wurde.
Die Direct-Line-Aktien schlossen am Donnerstag in London weitgehend unverändert bei 236 Pence, was dem Unternehmen einen Marktwert von etwa 3,1 Milliarden Pfund bescherte. (Bloomberg/hzi/bdw)

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