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Wo sollen Pensionskassen 2021 investieren?

Anlageprofis empfehlen, zur Ertragssteigerung verstärkt auf Immobilien, Infrastrukturanlagen und private Darlehen zu setzen. Die Corona-Pandemie stufen sie als geringes Risiko ein.

Kurt Speck

Thomas Jordan
Die expansive Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank SNB (Bild: SNB-Präsident Thomas Jordan) hat schon vor der Corona-Pandemie zu einer Liquiditätsschwemme geführt und die Zinsen nach unten gedrückt. Keystone/Anthony Anex

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Die Sorge um weiter schrumpfende Erträge auf ihren Portfolios sind die Manager von Pensionskassen auch 2021 nicht los. Bereits vor der Corona-Pandemie hat die expansive Geldpolitik der Notenbanken zu einer Liquiditätsschwemme geführt und die Zinsen nach unten gedrückt. Mit den zusätzlichen Konjunkturprogrammen zur Krisenbewältigung sind die Aussichten auf eine Zinswende noch weiter in die Ferne gerückt. Umso schwieriger wird es für Vorsorgeeinrichtungen, aus den traditionellen Quellen wie Staatsanleihen die notwendigen Renditen zu erzielen. «Dieser Trend wurde durch die Pandemie noch verstärkt», sagt Stéphane Casagrande, Leiter Institutionelle Kunden bei J.P. Morgan Asset Management in Zürich. Unterdessen rentieren knapp 90 Prozent der Staatsanleihen von entwickelten Ländern weniger als der Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge von 1 Prozent. Wer in sichere Obligationen investiert, erwirtschaftet nicht mehr genügend Cash für ein stabiles Anlageportfolio.

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