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Digital Business

An der i4Challenge in Basel gibt es nur Gewinner und Sieger

Der i4Challenge-Wettbewerb geht in die fΓΌnfte Auflage. Vom Coaching-Programm und der Vernetzung profitieren auch weitere Teilnehmende.

Matthias Niklowitz, Journalist und Jurymitglied des Swiss Insurance Innovation Award.

Kitchup (Ladle), Hergiswil: Mareika Eleftheria Arnold (GrΓΌnderin, Gesellschafterin und GeschΓ€ftsfΓΌhrerin) und JoΓ«lle RossΓ© (Digital Manager, heute Co-Founder und Digital Manager, About Digital) (von links).
Kitchup (Ladle), Hergiswil: Mareika Eleftheria Arnold (GrΓΌnderin, Gesellschafterin und GeschΓ€ftsfΓΌhrerin) und JoΓ«lle RossΓ© (Digital Manager, heute Co-Founder und Digital Manager, About Digital) (von links).Luzerner Zeitung AG

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Genauso rasch wie sich die Wirtschaft digitalisiert, verΓ€ndert sich auch die Industrie: Bei dieser nΓ€chsten Phase der industriellen Revolution spielen InterkonnektivitΓ€t, Automatisierung, Echtzeitdaten, kΓΌnstliche Intelligenz, neue GeschΓ€ftsmodelle und ebenso Arbeitsformen die tragenden Rollen.

Gute Ideen und LΓΆsungen kommen in Mentoring-Programme und Coaching-FΓΆrderungen. Wie man den passenden Coach finden kann, lesen Sie hier:
Diese Entwicklungen werden oft als Β«Industrie 4.0Β» zusammengefasst. Und genauso wie in anderen Bereichen der Wirtschaft arbeitet eine Vielzahl kleinerer und grΓΆsserer Firmen an neuen Ideen, Konzepten, Anwendungen und Innovationen.
Viele solcher oft vielversprechenden Entwicklungen bleiben in den AnfΓ€ngen stecken, wenn sie nicht rechtzeitig ins rechte Licht gerΓΌckt und gefΓΆrdert werden. InnovationsfΓΆrderungen und an FΓΆrderprogramme gekoppelte Innova tionspreise sind gΓ€ngige Mittel, um solchen Entwicklungen zum Durchbruch zu verhelfen.
"Die jΓ€hrliche i4Challenge versteht sich als ein Accelerator-Programm."
Jetzt gibt es fΓΌr Startups, KMU und Einzelpersonen eine nΓ€chste MΓΆglichkeit, ihre Entwicklungen zu prΓ€sentieren: Im Rahmen der fΓΌnften Auflage des Programms i4Challenge kΓΆnnen KMU, Startups, Fachabteilungen grosser Unternehmen, Studiengruppen und Einzelpersonen aus der Schweiz, Grand Est in Frankreich und Baden-WΓΌrttemberg ihre Produkte, Prototypen oder Ideen prΓ€sentieren. Wie lange die Firmen bereits existieren, spielt hier keine Rolle. Einzig die Ideen werden nach Reifegrad vorsortiert: In die Kategorie Β«neue IdeenΒ» oder – bereits etwas fortgeschritten, es existiert mindestens ein MVP (Minimum Viable Product) – in Β«innovative LΓΆsungenΒ». Industrie 4.0 nutzt laut den Veranstaltern die neuen MΓΆglichkeiten der Technologie und die FΓ€higkeiten, dass sich die verschiedensten Produktionsmaschinen vernetzen lassen.

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Die jΓ€hrlich stattfindende i4Challenge versteht sich als ein Accelerator-Programm rund um innovative LΓΆsungen, neue AnsΓ€tze und Produkte beziehungsweise Dienstleistungen der nΓ€chsten Generation fΓΌr die digitale Transformation der Industrie 4.0. Im Fokus der i4Challenge stehen LΓΆsungen in der industriellen Produktion von GΓΌtern, die eine Reihe von Technologien nutzen. Zu nennen sind die Prozessautomatisierung und Virtualisierung: IoT, Roboter/Cobots, digitale Zwillinge, 3D-Druck, Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality. Weitere Technologiebereiche sind KonnektivitΓ€t (5G, IoT-KonnektivitΓ€t), Infrastruktur (Cloud und Edge Computing), Computing der nΓ€chsten Generation (Quantum Computing), angewandte kΓΌnstliche Intelligenz (natΓΌrliche Sprachverarbeitung und Sprachtechnologie), die Zukunft der Programmierung, IT-Sicherheit im weiteren Sinne und auch GeschΓ€ftsmodelle.

FΓΌr den Sieg: Mentoring-Programme

Sieger zu werden, lohnt sich laut dem Veranstalter Basel Area Business & Innovation: Gute Ideen und LΓΆsungen kommen in Mentoring-Programme und Coaching-FΓΆrderungen. Es gibt AusstellungsflΓ€chen auf der grossen Industriemesse BE 4.0 in Mulhouse, die MΓΆglichkeit, als Hauptredner an einer der Veranstaltungen aufzutreten, privilegierten Zugang zum Netzwerk der Basel Area und natΓΌrlich das Accelerator-Programm, bei dem die Ideen weiterentwickelt werden.

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Bisherige Gewinner streichen die Coaching- und Vernetzungspotenziale heraus. FΓΌr Caroline Matteucci, mit dem Startup Cryfe Gewinnerin von 2021, waren die Feedbacks der Juroren und Jurorinnen besonders hilfreich. Β«Das ermΓΆglichte uns, uns die richtigen Fragen zu stellen und mit dieser Vielfalt an Informationen zu untersuchen, wie wir etwas Durchschlagenderes fΓΌr den Markt schaffen kΓΆnnen.Β»
Ende August folgen nach einer ersten Runde fΓΌr die aussichtsreichen Unternehmen die Β«Pitching DaysΒ». Bis Mitte August hatte man etwa vierzig qualifizierte Bewerbungen bekommen. Derzeit findet die Bewertung der Bewerberinnen und Bewerber durch die Jury statt. Ende September werden sechs Gewinner bekannt gegeben. Dann werden sie gemeinsam den Messeauftritt planen, Jury-Feedbacks umsetzen und es wird ein individuelles Mentoring zusammengestellt. Sie kΓΆnnen ein CAS an der HSG nutzen (Beginn Ende September). FΓΌr Gewinnende der Kategorie Β«New IdeasΒ» startet im Januar ein sechs Monate dauerndes Accelerator-Programm. Die BE-4.0-Ausstellung findet Ende November in Mulhouse statt.
Und wenn man nicht gewonnen hat? Alle Gewinnerinnen und Nicht-Gewinner erhalten ein schriftliches Jury-Feedback. Aus Γ€hnlichen Wettbewerben weiss man, dass Gewinner durch das Feedback im zweiten Anlauf erfolgreicher sind.

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Dieser Artikel ist unter dem Titel Β«Sieger und GewinnerΒ» erstmals in der Β«HandelszeitungΒ» vom 25.08.2022 erschienen.

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