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Freitagsgespräch

«Im Komplexschadenbereich sehen wir Effizienzgewinne von bis zu 60 Prozent»

Das Berner Insurtech Amaise will mit künstlicher Intelligenz die Bearbeitung von Personenschäden revolutionieren. CEO Achim Kohli und COO Patrick Barnert erklären, warum ihr System nicht halluziniert.

Andrea Hohendahl

Downhillen
Nicht nur schmerzhaft, sondern auch komplex: Die Bearbeitung von Unfällen beschert Versicherern noch immer viel Aufwand. Martin Bissig

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Herr Barnert, Ihre Firma Amaise ist Teil des Guidewire-Vanguard-Programms. Wie sehr hilft Ihnen diese Verbindung, Projekte schneller umzusetzen – und wann sehen Versicherer erste, messbare Ergebnisse?

Patrick Barnert: Das Vanguard-Programm bietet uns drei zentrale Mehrwerte: Innovation, Kundenzugang und Glaubwürdigkeit. Beim Thema Innovation haben wir direkten Zugang zu den relevanten Personen bei Guidewire. Kürzlich fragte uns ein Kunde nach der Roadmap zur KI-Integration. Dank Vanguard konnten wir uns umgehend mit dem Produktmanagement und Sales abstimmen – das ist enorm wertvoll. Zweitens der Kundenzugang: Als junges Schweizer Unternehmen ist es schwierig, grosse internationale Kunden zu erreichen. Über das Programm treten wir auf wichtigen Bühnen auf – etwa beim Pitch in London oder hier in Las Vegas – und erhöhen unsere Sichtbarkeit deutlich.

Das Insurtech Vanguard Programm von Guidewire

Guidewire, ein führender Anbieter von Kernsystemen für Schaden- und Unfallversicherer, lancierte 2021 das Programm Insurtech Vanguards. Das Programm identifiziert innovative Technologie-Start-ups, die Lösungen entwickeln, welche sich nahtlos in die Guidewire-Plattform integrieren lassen. Es fokussiert auf Bereiche wie künstliche Intelligenz, Datenanalyse, Schadenautomatisierung und Customer Experience. Laut Anbieter reduziert die Vanguard-Zertifizierung für Versicherer das Risiko bei der Auswahl von Technologiepartnern.

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