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SCHIFFSUNGLÜCK

Allianz sieht sich von Brückeneinsturz in Baltimore kaum betroffen

Die Allianz erwartet nur geringe finanzielle Auswirkungen durch den Brückeneinsturz in Baltimore und hat bereits Rückstellungen gebildet.

Schiffsunglück Baltimore
Zwischenfälle mit grossen Containerschiffen wie in Baltimore verursachen aussergewöhnlich hohe Schäden. The Washington Post via Getty Im

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Die Allianz kommt nach eigener Einschätzung bei dem Einsturz einer Brücke im Hafen von Baltimore glimpflich weg. «Für uns ist das sehr gut verkraftbar», sagte Finanzvorständin Marie-Claire Coste-Lepoutre am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Noch sei unklar, ob der Versicherer überhaupt für den Zusammenbruch der von einem Schiff gerammten Brücke Ende März zahlen müsse. «Wenn, dann geht es um einen niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbetrag», sagte sie. Ein Teil davon sei bereits im ersten Quartal zurückgestellt worden. An der Versicherung des Schiffs selbst sei die Allianz gar nicht beteiligt, sie sei allenfalls über ein Konsortium für die Marine-Haftpflicht betroffen.
Experten schätzen, dass der Einsturz der grösste Schaden für die Schifffahrtsversicherung aller Zeiten werden könnte. Die Schätzungen reichen bis zu vier Milliarden Dollar. Der Untergang der «Costa Concordia» hatte die Versicherer 1,5 Milliarden Dollar gekostet. (awp/hzi/kbo)

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