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Stress-Studie von Swiss Life

Gen Z ist doppelt so gestresst wie die Babyboomer

Eine neue Studie zeigt Defizite bei betrieblicher Stressprävention in Deutschland auf. Experten warnen vor langfristigen Folgen.

Stress
82 Prozent aller Deutschen leiden unter stressbedingten Beschwerden. Francesco Carta /Getty Images

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In der deutschen Arbeitswelt offenbart sich ein Generationen-Gap: Während 37 Prozent der Generation Z moderne Arbeitsformen wie Homeoffice und flexible Arbeitszeiten als stressreduzierend empfinden, teilen nur 17 Prozent der Babyboomer diese Einschätzung. Gleichzeitig leiden 48 Prozent der Gen Z unter hohem Stress – mehr als doppelt so viele wie bei den Babyboomern (20 Prozent). Dies zeigt die aktuelle Swiss Life Stress-Studie mit 2004 repräsentativ Befragten.

Homeoffice-Paradox: Befreiung für die einen, Belastung für die anderen

73 Prozent der Befragten, die Homeoffice nutzen können, empfinden es als hilfreich für die persönliche Stressbewältigung. Vor allem Gen Z und Millennials schätzen den entfallenden Arbeitsweg (25 Prozent), die bessere Work-Life-Balance (23 Prozent) und die ruhigere Arbeitsumgebung (17 Prozent). Unter denjenigen, deren Stresslevel durch moderne Arbeitsformen negativ beeinflusst wird, kritisieren Generation X und Babyboomer häufiger die ständige Erreichbarkeit (44 Prozent), gefolgt von zu viel Arbeit (17 Prozent) und dem zunehmenden Arbeitsdruck (16 Prozent).

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