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Studie der Hochschule Luzern

Cyberkriminalität wird zum dominanten Risiko für Schweizer Unternehmen

Über 80% der befragten Unternehmen erwarten in den kommenden zwölf Monaten einen deutlichen Anstieg der Wirtschaftskriminalität.

CYBERKRIMINALITAT
Cyberangriffe sind auch die grösste Herausforderung für Versicherungen. Keystone

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Wirtschaftskriminalität stellt für Schweizer Unternehmen eine erhebliche und wachsende Herausforderung dar. Während klassische Delikte wie Betrug, Veruntreuung und Korruption weiterhin präsent sind, hat sich Cyberkriminalität zum grössten Wachstumsmarkt entwickelt – mit höheren Zuwachsraten als Betrug und Geldwäscherei zusammen. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule Luzern in Zusammenarbeit mit der Association of Certified Fraud Examiners (ACFE) Switzerland Chapter.
Besonders alarmierend: Mehr als 80 Prozent der befragten Expertinnen und Experten gehen von sehr grossen Wachstumsraten der Wirtschaftskriminalität in den nächsten zwölf Monaten aus. «Wirtschaftsdelikte verursachen nicht nur erhebliche finanzielle Verluste, sondern untergraben auch das Vertrauen von Investoren, Kunden und der Öffentlichkeit in die Integrität der betroffenen Unternehmen», sagt Susanne Grau, Studienautorin und Leiterin Wirtschaftskriminalistik des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern.

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