Abo
Mehr Schäden durch Überschwemmungen

USA: Hochwasserrisiko steigt –Versicherungsschutz hinkt hinterher

In den USA sorgten Überschwemmungen 2025 für Verwüstungen. Trotz steigender Risiken haben Hausbesitzer aber kaum eine Hochwasserversicherung.

Überflutungen Hills Country Texas
Das texanische Hills Country wird immer wieder von über die Ufer tretenden Flüsse heimgesucht, wie auf dieser Aufnahme aus dem Jahr 2022 der Fluss Guadalupe in der Ortschaft Seguin. Keystone

Werbung

Das Insurance Information Institute (Triple-I), ein US-amerikanischer Branchenverband, der die Versicherungswirtschaft vertritt und Forschungsergebnisse und Daten zu Risikotrends bereitstellt, berichtet, dass es 2025 zu einer raschen Abfolge tödlicher Überschwemmungen im ganzen Land kam, was die zunehmende Gefahr von Binnen- und Sturzfluten und die anhaltende Bedeutung eines angemessenen Hochwasserversicherungsschutzes unterstreicht. In seiner aktuellen Ausgabe «Flood Insurance: State of the Risk» stellt Triple-I fest, dass Gemeinden von Zentraltexas bis Kalifornien, North Carolina und New York City umfangreiche Schäden erlitten haben. Allein im texanischen Hill Country wurden mehr als 130 Todesfälle registriert.
Laut Triple-I führten Überschwemmungen im Zusammenhang mit tropischen Systemen, schweren konvektiven Stürmen und atmosphärischen Flüssen zu erheblichen Sachschäden im ganzen Land. New York City litt unter wiederholten Sturzfluten, während Winterstürme in Kalifornien in bestimmten Gebieten fast die Hälfte der jährlichen Niederschlagsmenge brachten, was zu Schlammlawinen und Schäden an Hunderten von Häusern führte.

Werbung